Spengler auf Deutsch 21: Amerikas Taliban und der Angriff auf die Erinnerung

Das Original erschien am 31. Januar 2016 unter dem Titel „The American Taliban and the assault on memory“ in Asia Times.

 Rezension von: Michael Walsh, The Devil’s Pleasure Palace, Encounter Books, 2015. 222 Seiten, US $ 23.99.

Seit dem egalisierenden Kollektivismus des Jean-Jacques Rousseau wird die abendländische Kultur attackiert, wie Michael Walsh in „The Devil’s Pleasure Palace“ (Des Teufels Lustschloss) beobachtet. Aber in den 1960ern erschien etwas Neues und Schreckliches: Der Kult der Kritischen Theorie konnte einen Landekopf an amerikanischen Universitäten bilden; er begann mit einem langen Marsch durch die Institutionen, der heute in der orwellschen Hexenjagd auf politisch unkorrektes Denken kulminiert.

Die Subversionen der Vergangenheit konservierten zumindest die Erinnerung an die Vergangenheit. Der Komponist Richard Wagner nutzte die Techniken der klassischen westlichen Musik, um die Weise, in der wir Musik hören, zu pervertieren. Aber die Errungenschaften seiner Vorgänger blieben in sein Werk eingebettet. James Joyce mag Homers Odyssee zu pornographischem Báthos erniedrigt haben, aber er erfordert, dass wir Homer lesen. Thomas Manns „Faust“ des 20sten Jahrhunderts, der Komponist Adrian Leverkuhn, will „Beethovens neunte Symphonie zurücknehmen“, aber selbst dieser subversive Akt ruft die Erinnerung an das Original hervor.

Anders verhält es sich mit den Kindern der Frankfurter Schule, jener bunt gemischten Sammlung deutsch-marxistisch-freudianischer Nihilisten, welche während der 1930er nach Amerika einwanderten und das erfanden, was Akademiker „kritische Theorie“ nennen, eine nihilistische Reduktion allen Denkens auf politische Kategorien. Sie waren tonangebend für die Radikalisierung der 1960er, und ihre Studenten beherrschen heute die großen Universitäten.

Sie sind Amerikas Taliban und Amerikas ISIS, die vorhaben, die Monumente der Vergangenheit zu zerstören. Ihr Ziel ist es, die alte Ordnung so gründlich auszuradieren, dass sie selbst in unserem kulturellen Gedächtnis zu existieren aufhört. Nicht nur anstößige Texte, auch die Namen bemakelter historischer Persönlichkeiten (beispielsweise Cecil Rhodes in Oxford) müssen ausgelöscht werden. Wie Goethes Mephistopheles sind sie die Geister, die stets verneinen, die glauben: dass „alles was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht“.

Man mag einwenden, dass andere Übeltäter ebenso viel Tadel wie die kritischen Theoretiker verdienen. Jean-Paul Sartres Version des Existentialismus beispielsweise brachte uns auf die Idee, dass wir unsere eigene Identität erfinden könnten, bis hin zum designten Geschlecht. Jacques Derrida und Paul de Man brachten uns den Dekonstruktivismus, das französische Äquivalent der Frankfurter Schule. Aber das ist nebensächlich; indem Walsh sich auf die Frankfurter Schule konzentriert, hat er ihre Mitdämonen implizit mitbehandelt.

Während die früheren Feinde des Westens böse waren, sind die Frankfurter Schule und ihre Genossen satanisch im präzisen Sinn des Wortes. Michael Walsh nennt sie beim richtigen Namen: die neuen Feinde des Westens sind Satan, in dem Sinn, in dem wir Satan verstehen, vermittelt durch Milton und Goethe. Walsh hat eine faszinierende, ausschweifende und manchmal zornig machende Jeremiade geschrieben. Da er meine Studie über Richard Wagner freigiebig zitiert, kann ich sie nicht rezensieren, aber eine Antwort scheint mir angebracht zu sein.

Walsh hat der Welt einen großen Dienst erwiesen. Mit dem Verlust unseres Gedächtnisses werden wir unsere Freiheit verlieren und Sklaven werden. Es ist bemerkenswert, dass die Idee der Freiheit und die Idee der Zeit im westlichen Denken gleichzeitig erscheinen, nämlich in Exodus 12. Wie Rabbi Joseph Soloveitchik (1903-1993), der große Denker des orthodoxen Judentums, beobachtet hat, lautete „das erste Gebot, das (dem Volk Israel) in Ägypten gegeben wurde und das den Beginn seiner Befreiung markierte, die Zeit zu messen,“ nämlich den Monat des Auszugs an die Spitze der Monate zu setzen. „Dem Sklaven“ erklärt Soloveitchik (in Festival of Freedom, S. 37-42) “fehlt die Erfahrung der Zeit. Für den Sklaven ist die Zeit ein Fluch; er wartet, dass der Tag zu Ende geht. Die Zeit des Sklaven ist das Eigentum seines Herrn”.  Er fügt hinzu: “Zeitbewusstsein zu erfahren, hat drei Komponenten. Erstens: den Rückblick – ohne Erinnerung gibt es keine Zeit. Zweitens: die Erforschung oder Betrachtung von noch ungeborenen Dingen und die antizipatorische Erwartung von Ereignissen, die noch nicht eingetreten sind. Drittens: der Genuss oder die Würdigung des gegenwärtigen Augenblicks als des Menschen kostbarster Besitz“.

Dieses Verständnis von Zeit ist grundlegend für den Westen; wir finden einen ähnlichen Gedanken in Augustinus’ Zurückweisung von Aristoteles‘ Konzept der Zeit (Geständnisse XI), und vielleicht in Prediger 3,15. In Übereinstimmung mit der christlichen Theologie ordnet die abendländische Musik Zeit in einer zielorientierten Bewegung. Der Ruhm dieser einzigartigen westlichen Kunst besteht in ihrer Fähigkeit, Zeit auf mehr als einer Ebene zu repräsentieren.

Walshs Urteil über Wagner ist zwiespältig: Auf der einen Seite erkennt er den Neuheiden in ihm, auf der anderen hält er ihn für einen großen Geschichtenerzähler. Letztlich will er den Mann von seiner Musik trennen. Hier sehe ich die Dinge anders. Richard Wagner holte mit Vorsatz aus, die Zeit zu zerstören, in vollem Bewusstsein der Folgen seiner Tat. So schrieb er an Theodor Uhlig (26. März 1850): „Zeit ist das absolute Nichts. Nur das, was uns erlaubt, die Zeit zu vergessen, nur das, was sie zerstört, ist etwas“[1].

Ebenso sicher wie Babe Ruth[2] den Ball über den linken Outfieldzaun schlug, nachdem er auf ihn gezeigt hatte[3], erreichte Wagner in der Musik eben das, wovor er die Welt gewarnt hatte: er zerstörte die musikalische Zeit. Bedenkt man Wagners Ziele in Wagners eigenen Begriffen, werden seine Machinationen deutlich. Walsh hat Musik studiert, er scheint aber nicht vertraut mit neuerer Literatur, die einige Punkte klärt. Beispielsweise schreibt er: „Wagner destabilisierte die herkömmliche Tonalität durch den berühmten neuen Tristan-Akkord in der Einleitung seiner Oper Tristan und Isolde“. Das ist die übliche Weise, ihn zu verstehen, aber nicht die überzeugendste. In Wagners Tonalität als solcher ist nichts Ungewöhnliches, ungewöhnlich an ihr ist die Funktion in der Zeit.

Siehe hier:

 

Wie John Rothgeb und William Rothstein gezeigt haben, ist der Tristan-Akkord einfach ein gleitender Übergang von A-Moll zu seiner Dominante E-Dur. Wagner friert die gleitende Bewegung in der Zeit einfach ein, bevor er zum Ausklang in E-Dur fortschreitet, um so eine akustische Illusion zu erzeugen. Wagners durchgehendes Ziel besteht darin, die Illusion aufgehobener Zeit zu schaffen; einige Audio-Beispiele sind hier zu hören.

Wagner beansprucht die unechte Freiheit des willkürlichen Impulses im Gegensatz zu den Bindungen, welche den Westen zusammenhalten, und die Personifizierung des Eigensinns ist sein Held Siegfried. Aber der willkürliche Impuls kann nur zur Selbstzerstörung führen, und Wagners Charaktere fallen auf die ein oder andere Weise alle einem ruhmreichen Tod zum Opfer.

Erzählte Zeit erscheint im Westen als eine Manifestation der Freiheit. Walsh, ein erfolgreicher Drehbuch- und Romanautor, zitiert Homer als Vorbild für erzählerische Kunst, aber Homer ist gerade nicht das Beispiel, dem westliche Autoren nacheifern. In der homerischen Erzählung hat Zeit nicht den Drang fortzuschreiten. Friedrich Schillers Epigramm „Der epische Hexameter“ hat ihre Zeitlosigkeit eingefangen: Schwindelnd trägt er dich fort auf rastlos strömenden Wogen, Hinter dir siehst du, du siehst vor dir nur Himmel und Meer. Wie Erich Auerbach im ersten Kapitel seiner klassischen Mimesis erklärt hat, erreicht die Odyssee einen Wendepunkt, als der Held, als Bettler verkleidet, nach Ithaka zurückkehrt, aber nur durch eine Narbe, die er sich vor Jahren bei einer Wildschweinjagd zugezogen hatte, von seiner alten Amme erkannt wird. Homer hält in der Handlung inne mit einem hundert Zeilen langen Exkurs über die Wildschweinjagd, die detailliert geschildert wird. Das ist kein Mittel, die dramatische Spannung zu steigern, ganz im Gegenteil, erklärt Auerbauch, drückt dies die Indifferenz gegenüber der erzählten Zeit aus.

Auerbach kontrastiert dies mit der biblischen Erzählung der Fesselung Isaaks (Genesis 22,1-19). An Stelle von Homers detaillierter Beschreibung der Oberfläche der Ereignisse erzählt die Bibel nichts Belangloses; sie und konzentriert sich darauf, die Erzählung voranzutreiben. Im christlichen Abendland ist die charakteristische Art des Geschichteerzählens eher biblisch als homerisch. Unter den Werken der modernen Literatur ist keines näher an der Bibel als Goethes Faust, eine umfassende Paraphrase von Prediger und Hiob. Walsh erörtert Faust eingehend, obwohl ich glaube, dass er einen wichtigen Punkt missverstanden hat. Faust wettet, dass der Teufel ihm keinen Augenblick völliger Zufriedenheit zeigen kann, nicht weil er einen solchen Moment erstrebt, sondern weil er (wie er sagt) die Hölle verdienen würde, wenn er aufhörte zu streben. Fausts augustinianische Rastlosigkeit ist die Quelle seiner Erlösung, nicht (wie Walsh vorschlägt) das unglückselige Gretchen. “Wer immer strebend sich bemüht/Den können wir erlösen” (auch im Original deutsch), singt der Engel, der Faust am Ende hinwegträgt.

Die Geschichte von Abrahams Familie ist die definitive Geschichte des Westens. Das Wirken des Jesus von Nazareth ist eine Wiederholung der Geschichte Israels; jedes Wunder im Neuen Testament wiederholt ein Wunder der hebräischen Bibel. Für evangelikale Christen ist das religiöse Leben ein imaginäres Nachleben der Geschichte Israels.

Ich finde es überraschend, dass Walsh eine gute Meinung von dem verstorbenen Joseph Campbell hat, dem Autor von “The Hero with a Thousand Faces”[4] und anderen Studien über Mythen. „Der Mythos der Suche ist die Basis jeder Gesellschaft, ob am Lagerfeuer erzählt oder in Hollywoodfilmen“, beobachtet Walsh. Aber es gibt eine Ausnahme: Campbells „Helden“-Mythos ist der Geschichte Israels fremd, deren zentrale Figuren, Jakob, Joseph, Moses und David nicht in die „Helden“-Schablone passen. Bekanntlich hat der Kritiker Brendan Gil Campbell des Antisemitismus beschuldigt, sein Freund Joan Konner, der Campbell gegen diesen Vorwurf verteidigte, gab zu, dass Campbell, „den jüdischen Gott … und das Alte Testament (wie jede Religion verabscheute) als Ausdruck einer kriegerischen und strafenden Kultur“. Mein verstorbener Vater Joseph Goldman war ein Kollege von Campbell am Sarah Lawrence College und hat mir erzählt, er habe persönliche Erfahrung mit Campbells Antisemitismus gehabt.

Joseph Campbell machte sich bei der 1960er Generation beliebt, indem er ihnen sagte: “Folge deinem Glück“, und sie folgten ihm direkt in die wartenden Arme der Nihilisten. Damit will ich in keiner Weise andeuten, dass Walsh einen Groll gegen Juden oder die jüdische Religion hegt. Aber Walsh ist zu schnell bereit, sich auf das zurückzuziehen, was er die „gesunde“ Volkskultur nennt, die vor den 1960ern vorherrschend war. Er will es uns leicht machen. Er fasst seine Ansichten folgendermaßen zusammen:

Die Ockham-artige Einfachheit des rechten Denkens ist seine größte Stärke. Es erfordert keine besondere Glaubensanstrengung nach dem ersten Schritt (was die Pascalsche Wette[5] ebenfalls zu einem rationalen Schritt macht). Es besteht in dem Glauben an eine größere Macht als uns selbst, aber nicht notwendigerweise der Kenntnis oder des Beweises einer solchen. Es erlaubt jedem individuell auf sein Herz zu hören und der innewohnenden heroischen Geschichte zu folgen, die er tief in sich selbst findet. Es befreit jeden, ein Held zu sein, der leitende Charakter in seinem eigenen Film, vollständig mit Dialog und Filmmusik. Es vereint alle Menschen in der Ur-Erzählung von Status, Sünde, Verlust, Wandel, Konflikt, Erlösung und letztendlichem Sieg, selbst über den Tod hinaus. Es ist das Lied eines jeden. Warum das irgendjemand zurückweisen sollte, ist ein immerwährendes Mysterium.

“Im Gegensatz dazu”, fährt er fort, “erfordert die Philosophie der unheiligen Linken, obwohl scheinbar einfach, – die Kritische Theorie, d. h. Wir gegen Sie – wiederholte geistige Verrenkungen, die der Grund dafür sein dürften, dass sie sich selbst ständig gratulieren, wie intelligent sie sind, wie sie Komplexität wertschätzen, verglichen mit den rohen, vereinfachenden, reduktionistischen Konservativen“.

Wenn die Lösung so einfach ist, wie kommt es, dass wir so in der Tinte sitzen? Das ist ein „Mysterium“, wie Walsh sagt. Es ist das große Mysterium. In gewissem Sinne ist es die einzige interessante Frage in der Geschichte des Abendlandes.

Ich will eine Antwort vorschlagen, die ich von Franz Rosenzweig gelernt habe. Jede der konstituierenden Nationen der Christenheit machte sich selbst zu ihrem eigenen Helden und machte sich auf ihre eigene Suche, eine Suche nach der Erlösung in ihrer eigenen Haut und ihrem eigenen nationalen Kostüm. Richelieus Frankreich und Olivares‘ Spanien kämpften im Dreißigjährigen Krieg um das Recht, den Titel von Gottes Stellvertreter auf Erden zu tragen. (Der erste große moderne Roman des Abendlandes, Cervantes‘ Don Quichote, veralberte die heroische Suche seiner Zeitgenossen, indem er den Helden in einen komischen Verrückten verwandelte). Der heidnische Bodensatz des christlichen Europa stieg an die Oberfläche, um das Leben der Völker zu beherrschen, deren Priester immer wieder die Kanonen segneten, mit denen sie andere Christen töteten – in den napoleonischen Kriegen und den zwei Weltkriegen des 20sten Jahrhunderts – bis das, was ganz einfach schien, sehr hässlich aussah für die, welche in dem Malstrom gefangen waren.

Tolkien nannte Sterblichkeit ein “Geschenk für die Menschen”. Unsere Sterblichkeit kann uns motivieren, das Ewige zu erstreben. Die Nationen Europas suchten in tragischer Weise die Unsterblichkeit an den falschen Orten. Zeit, unsere Lebenszeit, ist uns nicht von der Natur in den Schoß gelegt worden. Sie ist ein Gebäude, das wir in Partnerschaft mit dem Schöpfer errichten. Unsterblichkeit in unser Leben zu bringen, ist eine lebenslange Arbeit. Die großen Komponisten woben diese Illusion mit Raffinesse und Kunstfertigkeit in eine Kunstform, die für eine moderne Hörerschaft fast unverständlich geworden ist. Die großen Religionen des Abendlandes, Christentum und Judentum, versuchten, die Ewigkeit in die sterbliche Existenz einzufügen – durch Gebet, Liturgie, Übung und eine Kultur der Gelehrsamkeit, die sie unterstützte. Moses sagte Israel, der Pfad sei nicht zu schwierig und zu fern von uns (Deut. 30,12). Aber er sagte nicht, dass er einfach wäre.

Ich glaube nicht, dass die abendländische Kultur am Ende ist. Aber wenn wir sie retten wollen, steht uns eine große Anstrengung bevor.

[1] Da mir der Brief nicht greifbar ist, übersetzte ich aus dem Englischen zurück.

[2] George Herman „Babe“ Ruth (1895-1948), legendärer amerikanischer Baseballspieler. Sein Rekord an „Home Runs“ galt lange als unerreichbar.

[3] Gelingt es dem Schlagmann beim Baseball den Ball über den Outfieldzaun zu schlagen, erzielt er fast immer einen sogenannten „Homerun“, vergleichbar etwa einem „Tor“ beim Fußball.

[4] Deutsche Übersetzung: Joseph Campbell, Der Heros in tausend Gestalten, Insel-Verlag, Frankfurt a. M. 2011, Erstausgabe Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 1953.

[5] Die „pascalsche Wette“ ist ein Argument des Philosophen Blaise Pascal, warum es besser sei, an Gott zu glauben. Er argumentiert, es sei eine bessere “Wette“, an Gott zu glauben, weil der zu erwartende Gewinn, der durch Glauben an Gott erreicht werden könne, nämlich die ewige Seligkeit, größer sei als der Gewinn, der durch den Unglauben erreicht werden könne, nämlich günstigensfalls nichts, ungünstigstenfalls ewige Verdammnis.

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Autor: Stefan O. W. Weiss

Leon de Winter zählte die Kolumnen von David P. Goldman, besser bekannt unter seinem nom de plume „Spengler“, „zu den allerinteressantesten, die es weltweit zu lesen gibt“. Seine Texte, die er meist in „Asia Times“ und „PJMedia“ veröffentlicht, haben eine Leserschaft gefunden, die in die Hunderttausende geht. Er behandelt so verschiedene Themen wie Philosophie, Literatur, Wirtschaftswissenschaften, Theologie, Strategie, Weltpolitik, Musik und andere mehr mit gleicher Souveränität und Kompetenz. In Deutschland ist er ein Geheimtipp geblieben, bedauerlicherweise, da er ein vorzüglicher Kenner der deutschen Geistesgeschichte ist. Seine Essays über Wagner, Goethe, Schiller seien doch wenigstens en passant erwähnt. Um dem deutschen Leser die Lektüre zu erleichtern, beabsichtige ich, in diesem Blog seine Texte fortlaufend in Deutsche zu übersetzen. Ich habe dieses Projekt seit einigen Monaten verfolgt, der erste hier auf Deutsch veröffentliche Text stammt vom Oktober 2015. In den kommenden Wochen gedenke ich, seine nachfolgenden Texte in chronologischer Reihenfolge zu veröffentlichen, bis der Anschluss zu Gegenwart erreicht ist.

1 Kommentar zu „Spengler auf Deutsch 21: Amerikas Taliban und der Angriff auf die Erinnerung“

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